Feigensenf – ein Zusammenspiel aus Frucht und Schärfe

Eine abwechslungsreiche und weltoffene Küche kommt heutzutage ohne exotische Kräuter, Gewürze und Saucen nicht aus. Die oftmals außergewöhnlichen Geschmäcker und Gerüche verfeinern nicht nur jedes Gericht, sondern verleihen das gewisse Etwas. Ausprobieren und Experimentieren heißt es, um klassischen Gerichten neuen Pfiff zu geben. Neben Kräuter- und Würzmischungen sind feine und edle Würzpasten optimal, um Gerichte in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Insbesondere die gelungene Mischung aus Frucht und Schärfe machen Senfsaucen wie beispielsweise Birnen- oder Himbeersenf so speziell. Eine sehr beliebte Sauce ist Feigensenf (auch: Feigensenfsauce), der in der Küche vielseitig verwendbar ist.

Wie schmeckt Feigensenf?

Die Feigensenfsauce besteht im Grunde genommen aus zwei wesentlichen Geschmäckern: Zum einen aus der fruchtigen Feige, zum anderen aus der pikanten Schärfe von Senf. Diese raffinierte Mischung verleiht dem Feigensenf einen unverwechselbaren Geschmack bestehend aus leichter Süße und milden Schärfe mit einem Hauch von fruchtigen Aromen.

 

Zu welchen Gerichten wird Feigensenf verwendet?

Durch das Zusammenspiel aus Frucht und Schärfe lässt sich Feigensenf vielfältig in der Küche einsetzen, um Gerichte und Beilagen zu verfeinern. Die Senfsauce gilt längst als ein fester Bestandteil der Feinschmecker und Gourmetküche, passt aber gleichzeitig hervorragend in den Alltag.

Die folgenden Gerichte können mit Feigensenfsauce verfeinert werden:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Käse (z.B. Ziegenkäse, Gouda, Blauschimmel und Camembert)
  • Salatdressings
  • Dips
  • Saucen
  • Gemüse
  • Brote (Feigensenf als Brotaufstrich)

Im Gegensatz zu anderen Senfsorten, die vorzugsweise zu Käse oder Würstchen serviert werden, ist Feigensenf einzigartig, da er optimal zu Fleisch- und Fischgerichten, sowie Gemüse schmeckt.

 

Wie wird Feigensenf hergestellt?

Feigensenf besteht aus Wasser, Salz, Essig, Gewürzen und natürlich Senfsaat. Zusätzlich kommen Süßungsmittel und selbstverständlich Feigen hinzu, die der Sauce den fruchtigen Geschmack verleihen. Wichtig bei der Herstellung ist allerdings, die perfekte Mischung aus Süße und Schärfe zu finden. Denn beide Komponenten neigen dazu, die andere schnell zu verdrängen. Feigensenf enthält demnach als Basis eine scharfe Paste aus brauner Senfsaat, die anschließend mit Zucker, Honig, pürierten oder getrockneten Feigen gemischt wird.


Feigensenf selbst machen – so geht es!

Die eigene Herstellung von Feigensenfsauce ist nicht schwer. Für 1 Glas werden die folgenden Zutaten benötigt:

  • Feigen für Feigensenf
    Hauptzutat: Feigen

    150gr frische Feigen

  • 1 EL Senfpulver
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Honig
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Balsamico Essig
  • etwas Wasser  (je nach Bedarf)
  • scharfe Gewürze nach Geschmack

Frische Feigen sind nicht überall so leicht zu bekommen. Daher kann man alternativ auch getrocknete Feigen nehmen und diese vorab für mehrere Stunden in Wasser einweichen.

Zuerst die Feigen in kleine Stücke schneiden und pürieren. Den braunen Zucker, Honig, Pfeffer, Salz und Balsamico Essig hinzugeben und für ein paar Minuten kochen lassen. Das daraus entstandene Mus mit dem Senfpulver, welches zuvor mit Wasser zu einer Paste gerührt wurde, mischen, fertig! Für einen optimalen Geschmack die Würzpaste ein paar Tage ziehen lassen.

Haltbarkeit: Der Feigensenf hält sich kühl gelagert in einem verschlossenen Glas für mehrere Wochen. Den Senf immer nur mit einem sauberen Löffel aus dem Glas entnehmen, ansonsten kann die Haltbarkeit negativ beeinflusst werden.

Zu wenig Schärfe? Gewürze wie Chili bringen mehr Schärfe in den Feigensenf. Doch Vorsicht: Zu viel Schärfe verdrängt den fruchtig-süßen Geschmack. Natürlich können je nach Lust und Laune auch mehr oder weniger Feigen zugegeben werden. Die Kombination aus süßer Note und pikanter Schärfe müssen allerdings zusammenpassen.

Feigensenf kaufen

Wer den Feigensenf nicht selbst machen möchte, kann auch Gläser mit fertigem Feigensenf kaufen.