Marokkanische Suppe – Harira und mehr

Viele kennen Harira, die herzhafte, marokkanische Suppe, die traditionell während des Fastenmonats Ramadan gegessen wird. Doch es gibt noch weitere marokkanische Suppen, die zwar weniger bekannt, aber nicht minder lecker sind!

Hier wollen wir eine kleine Übersicht geben:

Marokkanische Suppen

Bissara

Bissara (auch Baissar) ist eine Bohnensuppe, die auch schon gut zum Frühstück gegessen werden kann. Sie wird meist aus dicken, weißen Bohnen zubereitet und unter anderem mit Kreuzkümmel, Chili und Paprikapulver gewürzt. Auch Knoblauch darf nicht fehlen.

Wenn die Bohnensuppe zum Frühstück gegessen wird, passt sehr gut marokkanisches Brot dazu. Wird sie als Hauptgericht verspeist, kann man sie außerdem gut mit gebratenem Fisch ergänzen.

Hssoua

Die marokkanische Griessuppe Hssoua wird ebenfalls gerne schon zum Frühstück gegessen. Sie hat eine eher dickflüssige Konsistenz und wird aus Gerstengries, Milch und Wasser zubereitet. Gewürzt wird unter anderem mit Salz und Kreuzkümmel. Zum Verfeinern wird Leinsamen hinzugegeben und vorm Servieren wird oft noch etwas Olivenöl auf die Suppe geträufelt.

Harira

Harira ist eine herzhafte Suppe, die traditionell während des Fastenmonats Ramadan zubereitet wird. Das Besondere dabei: Keine Harira ist wie die andere. Es gibt unzählige Rezeptvariationen, und nahezu jede Köchin in Marokko hat ihr eigenes Harira Rezept.

Linsen, Kichererbsen, Tomaten(püree), Fleisch und Zwiebeln gehören meist zu den Hauptzutaten. Auch Bohnen, Karotten oder Sellerie machen sich gut in der marokkanischen Suppe. Oft werden auch noch Suppenudeln oder Vermicelli hineingegeben. Als Fleisch wird je nach Geschmack Hühnchen, Rind oder Lamm verwendet. Aber auch vegetarische Harira ist sehr lecker!

 


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